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Drei Jugendliche mit ihren Fahrrädern bleiben vor heranrasenden Regionalzug auf den Schienen stehen und fahren erst im letzten Moment davon - Ein Junge wird am Gepäckträger erfasst

15.08.2011 | 22:00 Uhr | ID: 1527

Ort: NDS / Lingen / Schwarzer Weg

Irre, Leichtsinn und Wahnsinn!

Drei Jugendliche mit ihren Fahrrädern bleiben vor heranrasenden Regionalzug auf den Schienen stehen und fahren erst im letzten Moment davon - Ein Junge wird am Gepäckträger erfasst

Mehr Glück als Verstand
Jugendliche entgehen nur knapp dem Tot
Trotz geschlossener Halbschranke überquerten am Montagabend gegen 22:00 Uhr zwei 14 jährige Jungen mit ihren Fahrrädern den Bahnübergang „Schwarzer Weg“ in Lingen.. Ein herannahender Regionalexpress erwischte das Hinterrad des Einen, teilte die Bundespolizei heute mit. Wie durch ein Wunder blieb der Jugendliche unverletzt, er und sein Freund flüchteten. Ein Streife der Polizei Lingen stellte die Flüchtenden kurze Zeit später. Gegen sie wird jetzt wegen „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ ermittelt. Warum sie über den Bahnübergang gefahren waren, sagten die Jungen den Polizisten nicht. Nach den bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei , arbeitete die Schrankenanlage fehlerfrei. Regionalzüge fahren an dieser Stelle 140 km/h (ca 40 m /sec). Der Bremsweg beträgt ungefähr 1000 m. Neben den Ermittlungen der Polizei, kommen  möglicherweise auch Zahlungen an die Deutsche Bahn AG auf die Erziehungsberechtigten der Jungen zu.  Die Bahn stellt den Verursachern von Zugverspätungen die hierdurch entstandenen Kosten in Rechnung. Die Bahnstrecke musste wegen des Vorfalls fast eineinhalb Stunden Gesperrt werden. Die Gesamtverspätung der beteiligten Züge beträgt mehr als vier Stunden.
(Quelle: Bundespolizei)



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