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20.11.2011 | 18:00 Uhr | ID: 1954

Ort: NDS / Osnabrück / Voxtrup

Die (fast) unendliche Geschichte

"Elias" entdeckt, gefangen und in ärztlicher Behandlung - Voxtruper hatten ein wachsames Auge - Uhu auf dem Weg der Besserung

Der Uhu, der in den letzten Tagen immer wieder im Osnabrücker Ortsteil Voxtrup gesichtet wurde, ist nun in Sicherheit. Am vergangenen Sonntag versuchte die alarmierte Berufsfeuerwehr das offensichtlich kranke Tier mit Hilfe der Drehleiter und einem Falkner einzufangen. (NewsID 1938). Damals konnte der Uhu entkommen und verschwand zunächst spurlos. Elias hielt die Voxtruper, den Falkner und dessen Tochter, die Tierärtzin ist, immer wieder auf Trab. Ein zweiter Versuch ihn einzufangen klappte leider auch nicht. Die Aufmerksamkeit ließ aber nicht nach. Dann dauerte es auch nicht lange und Elias wurde erneut gesichtet. Frau Bartelt, eine Voxtruperin, wollte ihren Sohn Elias (der spätere Namensgeber des Uhu) zum Kindergarten bringen. Die beiden entdeckten den Uhu erneut und alarmierten ihren Mann, den Falkner und die Feuerwehr. Auf ging es zur Runde drei im Kampf um das Leben eines scheuen, gerade einmal erst ca. ein jährigem Uhu. Er saß auf der Wiese in der Nähe des Kindergartens. Die Tierärztin schlich sich langsam an den Uhu heran während drei vorbei gekommene Walker  von Herrn Herkt, dem Falkner, auf ihre Schauspielkünste eingeschworen wurden. Sie hatten die Aufgabe durch normales Sprechen in der Nähe des Uhus ihn so abzulenken, dass der Zugriff erfolgen konnte. Und tatsächlich, der Plan ging auf! „ Die Bürger von Voxtrup haben dem Uhu das Leben gerettet“ so die Tierärztin, " denn eins ist sicher: der erkrankte Vogel konnte so nicht mehr Beute machen und wäre von seinen auf Ihn lauernden Krähen und Dohlen angegriffen worden." Nun wird der am Auge verletzte Uhu wieder aufgepäppelt. Frau Dr. Herkt hat ihn zunächst mal aufgenommen. Er ist dort in besten Händen und wird nachdem er wieder völlig genesen ist, wieder ausgewildert. Dies wird aber voraussichtlich erst im nächsten Frühjahr sein. Alle Beteiligten sind froh über den glücklichen Ausgang und danken auch besonders der Berufsfeuerwehr, die sie so tatkräftig unterstützt hatte. Wir konnten uns mit der Kamera aus allernächster Nähe vom Gelingen der Aktion überzeugen



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