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Mutter bei Kreuzungsunfall getötet - auf dem Rücksitz angeschnalltes 4-jähriges Kind überlebt verletzt - LKW Fahrer unter Schock

24.11.2011 | 11:50 Uhr | ID: 1973

Ort: NRW / Stemwede / Rahdener Straße / LK Minden - Lübbecke

Schwerer Verkehrsunfall

Mutter bei Kreuzungsunfall getötet - auf dem Rücksitz angeschnalltes 4-jähriges Kind überlebt verletzt - LKW Fahrer unter Schock

Meldung der Polizei vom 24.11.2011:
Eine 35-jährige Autofahrerin ist am Donnerstagmittag bei einem schweren Verkehrsunfall in Stemwede-Wehdem (Kreis Minden-Lübbecke) ums Leben gekommen. Ihre auf dem Rücksitz ordnungsgemäß gesicherte vierjährige Tochter wurde bei dem Zusammenstoß mit einem Lkw verletzt. Der Fahrer des Lastwagen, ein 28-jähriger Mann, erlitt einen Schock. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Lkw-Fahrer um kurz vor 12 Uhr auf der Twiehauser Straße in Richtung Norden unterwegs. Als er die vorfahrtberechtigte Rahdener Straße geradeaus überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem VW Golf der 35-Jährigen. Sie war zu diesem Zeitpunkt in westlicher Richtung unterwegs. Ihr Wagen prallte seitlich gegen den Lkw. Die Feuerwehr musste die in ihrem Sitz eingeklemmte Frau befreien. Der Notarzt konnte jedoch nichts mehr für sie tun. Ihre Tochter kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Lübbecke. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus nach Rahden gebracht. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge vom Kreuzungsbereich geschleudert. Der Lkw geriet in einen Straßengraben und kippte zur Seite. Zuvor hatte er noch einen kleineren Straßenbaum umgerissen. Der VW Golf, er war im Frontbereich völlig zerstört, blieb auf der Twiehauser Straße hinter einer Mittelinsel stehen. Neben Feuerwehr, Notarzt und Polizei war auch ein Notfallseelsorger im Einsatz. Er überbrachte gemeinsam mit den Polizisten den Angehörigen die schreckliche Todesnachricht. Die Polizei schaltete auch die Bielefelder Staatsanwaltschaft ein. Auf deren Anordnung wurden die Unfallfahrzeuge sichergestellt. Außerdem wurde ein Sachverständiger zur Ursachenklärung hinzugezogen.
Die Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt. Seit Januar 2008 registrierte die Polizei dort bis zu der heutigen Kollision insgesamt 7 Unfälle, bei denen 4 Schwer- und 8 Leichtverletzte zu beklagen waren. An der Twiehauser Straße sind STOP-Zeichen aufgestellt. 

Pressemitteilung der Feuerwehr Stemwede
Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge in Oppendorf
Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz – 2 Notfallseelsorger eingesetzt
 Ein Bild des Schreckens bot sich den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei bei einem schweren Verkehrsunfall gestern Mittag in Oppendorf, bei dem eine 35-jährige Autofahrerin ums Leben kam. An der Kreuzung Rahdener Straße-Twiehauser Straße-Oppendorfer Straße war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Kühltransporter und einem Pkw gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der aus Richtung Twiehausen kommende 28-jährige Fahrer des 7,5 Tonners der Fahrerin des VW-Golf 4 die Vorfahrt genommen. Beim Überqueren der Rahdener Straße war der LKW mit der aus Richtung Rahden kommenden Westruperin seitlich zusammengestoßen. Dabei geriet der Pkw unter den Aufbau und blieb dort hängen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge über die Kreuzung geschleudert und der Pkw der Stemwederin kam hinter einer Verkehrsinsel zum Stehen. Der Kühltransporter verharkte sich mit den Reifen an der Verkehrsinsel, drehte sich dadurch und kippte schließlich in einen Graben. Zuvor hatte er noch einen kleinen Straßenbaum umgerissen. Beim Pkw wurde durch den Zusammenstoß der komplette Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen. Die Fahrerin war beim Eintreffen der Einsatzkräfte eingeklemmt. Trotz notärztlicher Erstversorgung durch den Rettungsdienst aus Rahden konnte die Frau nicht mehr gerettet werden und musste mit hydraulischem Rettungsgerät tot durch die Löschgruppe Oppenwehe aus dem Golf geborgen werden. Zudem befand sich im Auto auch ihre 4-jährige Tochter, die ordnungsgemäß auf der Rücksitzseite im Kindersitz gesichert war. Das Mädchen erlitt eine Oberarmfraktur und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Lübbecke gefahren. Der Fahrer des Kühltransporters erlitt einen schweren Schock und wurde ins Krankenhaus nach Rahden gebracht, wo er auch durch einen Notfallseelsorger betreut wurde. Zum Verkehrsunfall wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Die Kreisleitstelle in Minden hatte um 11.53 Uhr die Löschgruppen Oppenwehe, Oppendorf, Wehdem und Haldem zum Einsatz geschickt. Aufgrund von größeren Mengen an auslaufendem Öl wurde durch die Einsatzleitung auch noch die Löschgruppe Twiehausen nachalarmiert, da die Löschgruppe über entsprechendes Equipment zur Aufnahme von auslaufenden Flüssigkeiten verfügt. Unter Leitung von Gemeindebrandmeister Joachim Lübke waren rund 50 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Stemwede im Einsatz. Zur Betreuung der Einsatzkräfte wurde zusätzlich durch die Leistelle auch Pastor Mentemeier aus Wehdem zur Einsatzstelle alarmiert. Die Bergung des Kühltransporters zog sich noch über mehrere Stunden hin. Ein eingesetzter Kran konnte den LKW erst nicht anheben, sodass ein weiterer Kran angefordert werden musste. Es war nicht das erste Mal, dass an dieser vielbefahrenen Kreuzung ein schwerer Unfall passierte. Seit 2008 registrierte die Polizei dort bis zu der gestrigen Kollision insgesamt 7 Unfälle mit 4 Schwer- und 8 Leichtverletzen.

 



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