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Ausgebüxter Emu sucht ausgerechnet auf Kunstrasenfußballplatz nach Futter - Feuerwehr und Platzwart fangen den Riesenvogel ein und bringen ihn in den Zoo

23.04.2012 | 18:00 Uhr | ID: 2793

Ort: NDS / Hasbergen / LK Osnabrück

Ins falsche Gras gebissen - saftig grün aber nur Plastik

Ausgebüxter Emu sucht ausgerechnet auf Kunstrasenfußballplatz nach Futter - Feuerwehr und Platzwart fangen den Riesenvogel ein und bringen ihn in den Zoo

Als der Alarmmelder der Freiwilligen Feuerwehr die Kameraden zu "Emu auf Sportplatz einfangen" ruft, wird dies nicht von allen für ernst genommen. Der Polizei wurde das Tier bereits um 16 Uhr von Anwohner gemeldet. Zwei Beamte wurden geschickt um das Tier zu begutachten. Gegen 17 Uhr rückten diese jedoch aufgrund fehlender Zuständigkeit wieder von der Einsatzstelle ab und überließen das entlaufene Tier der Feuerwehr.  Beim Eintreffen am Sportplatz zeigt sich den Kameraden dann aber doch ein waschechter Emu-Vogel der auf dem Platz rumläuft und im "Gras" pickt. Der Platzwart des SV Hasbergen ist auch schon auf dem Weg um das gut 1,5 Meter große Tier zu bestaunen. Gemeinsam setzten sie den Emu in einem Fußballtor fest. Für gut eine Stunde muss der Vogel nun in seinem Behelfsgehege ausharren bis die Helfer der Feuerwehr vom Zoo Osnabrück einen Transportkosten organisiert haben. Unter der Aufsicht eines Zoo-Tierarztes wird der Emu in die Box getrieben und mit viel Manpower ins Feuerwehrfahrzeug gebracht. So hatte sich der Emu, dessen Herkunft noch immer unbekannt ist, seinen Ausflug nicht vorgestellt: Saftiges Grün, aber leider nur Plastik und zudem gut umzäunt. Nach gut 2 Stunden konnte die Jugendmannschaft des SV Hasbergen wieder auf dem gesamten Platz trainieren. Nach letzten Informationen der Polizei könnte das Tier von einem Züchter aus dem Stadtteil Osnabrück-Hellern entlaufen sein.

Meldung der Polizei: Straußenähnlicher Großvogel in Gaste
Einen ungewöhnlichen Einsatz meldet die Polizei Georgsmarienhütte: "Großer Vogel auf dem Sportgelände an der Jahnstraße in Gaste". Die Beamten ermittelten und stellten fest, dass es sich bei dem "großen Vogel" um einen Nandu handelte. Das Tier war in Gaste bereits am Morgen gesichtet worden, hielt sich aber um 16 Uhr auf dem Sportgelände an der Jahnstraße auf. Die Polizisten recherchierten weiter und kamen zu dem Schluss, dass es sich um einen freilebenden Nandu handelte, von dem keine Gefährdung ausging.

Nachtrag der Polizei: Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Tier evtl. aus einem Zuchtbetrieb in Hellern stammen könnte. Die Freiwillige Feuerwehr Hasbergen hat das Tier in einer Transportbox eingefangen. Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos waren vor Ort, unter anderem auch der Zoo-Tierarzt. Der Vogel wird zum Zoo in Osnabrück gebracht. Zeugen, die Hinweise zu der Herkunft des Tieres geben können, werden gebeten, sich mit dem Zoo in Osnabrück in Verbindung zu setzen (0541/ 951050).



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