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Verhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die VorwürfeVerhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die VorwürfeVerhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die VorwürfeVerhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die VorwürfeVerhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe

31.01.2017 | 12:00 Uhr | ID: 9063

Ort: NDS / Lingen / LK Emsland

Verhandlung vor dem Amtsgericht Lingen - Flüchtlinge von Sicherheitsdienst eingesperrt und misshandelt? - die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe

Die Angeklagten sind 36 bzw. 28 Jahre alt. Sie waren im Dezember 2015 als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in einer als Flüchtlingsunterkunft genutzten Sporthalle des Gymnasiums Georgianum in Lingen eingesetzt. Den Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, am Abend des 20.12.2016 die drei pakistanischen Flüchtlinge H., R. und M. in einen Toilettenraum des Umkleidegebäudes eingeschlossen zu haben. Gemeinsam sollen sie etwas später einen der Flüchtlinge nach dem anderen aus dem Toilettenraum herausgeholt und schwer misshandelt haben. H. sollen sie mit den Fäusten gegen den Kopf und den Körper und auch den Kopf gegen eine Wand geschlagen haben, wodurch dieser Prellungen und eine Nasenbeinfraktur erlitten habe soll. Nachdem sie H. wieder in den Toilettenraum zurückgebracht hätten, sollen sie auch R. mit Fäusten gegen den Kopf geschlagen haben. Ähnlich sollen sie schließlich M. geschlagen haben. M. soll durch die Schläge, unter anderem gegen den Kehlkopf, kurz davor gewesen sein, das Bewusstsein zu verlieren. Die Angeklagten sollen deshalb zwei Sanitäter gerufen haben, die M. Sauerstoff verabreichten. Danach hätten die Angeklagten M. wieder in den Toilettenraum gebracht. Gegen 8:00 Uhr morgens seien H., R. und M. von anderen Personen aus dem Raum befreit worden. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Zu der Verhandlung sind 14 Zeugen geladen. 



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